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Jahresbericht 2011

 

Johar1, liebe Freunde, Gönner und Spender,

Auch im Jahr 2011 tat sich einiges in Asha Vihar.

Zur Erfüllung der im indischen Gesundheitswesen immer umfangreicheren staatlichen Auflagen, aber auch zur Erhöhung unserer eigenen Effizienz müssen Administration und Infrastruktur ständig ange­passt und ausgebaut werden.
Seit diesem Jahr ist unser ehrenamtlich tätiger Projekt-Manager Dr.Ing. Binoy Singh gleichzeitig auch der ständige Vertreter der Johar Gesellschaft in Indien.

Was sonst noch geschah präsentieren wir Ihnen nachstehend.

  • Unser langjähriger Mitarbeiter Parameshwar Giri musste uns leider aus familiären Gründen verlassen. Er arbeitet nun als Lehrer in seinem Heimat-Bundesstaat Orissa.
  • Der durch Spenden abzudeckende Anteil der monatlichen Betriebs-kosten, der bisher bei etwa 5200 € lag, wird sich im kommenden Jahr auf ca. 6200 € erhöhen. Im Projekt selbst werden nach wie vor rund ca. 3500 € erwirtschaftet. Die Gründe für diesen deutlichen Anstieg finden Sie in den beiden nächsten Punkten.
  • Wir werden in Zukunft einen indischen Schulmediziner in Vollzeit beschäftigen.
  • Die Bedeutung von Asha Vihar für die gesundheitliche Versorgung der Region wächst kontinuierlich, was sich in der stetig zunehmenden Zahl ambulanter Patienten widerspiegelt, die inzwischen bei rund 2500 pro Monat angelangt ist. Hierunter auch eine zunehmende Zahl von Patienten, die kaum in der Lage sind für ihre Behandlung zu bezahlen. Im stationären Bereich sind 60 unserer 120 Betten dauernd belegt.
  • Während des orthopädischen OP-Camps im Januar/Februar wurden diesmal 31 Kinder zum Teil mehrfach operiert. Dabei handelte es sich vor allem um komplizierte Klumpfußkorrekturen, die wegen des teilweise schon fortgeschrittenen Alters der Kinder recht schwierig waren.
  • Im abgelaufenen Jahr betreuten wir monatlich 25 Entbindungen in den Dörfern und in Asha Vihar, wo sich die im Februar eröffnete neue Entbindungs-station - sie ist in einem separaten kleinen Gebäude untergebracht und komplett gefliest - hervorragend bewährt hat.
  • Für unsere Patienten haben wir, neben der neuen Entbindungsstation, zwei große behindertengerechte und rollstuhlgeeignete Badehäuser errichtet.
  • Unter Verwendung der uns gespendeten Solarmodule sorgte Herr Binoy Singh dafür, dass alle wichtigen Gebäude (Krankenhaus, Entbindungsstation, Kantine, Kinderhäuser und das Büro) auch nachts Licht haben. Da inzwischen viele der umliegenden Dörfer bereits an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind bzw. es demnächst werden, planen auch wir Asha Vihar anzu­schließen, um so von dem sehr teuren und wenig umweltfreundlichen Generatorstrom loszukommen. Der Generator wird für die Notstromversorgung unserer OPs aber erhalten bleiben.

1„Johar“ bedeutet „Willkommen“ in der Sprache der Adivasi, der Volksstämme Indiens.

 

  • Wir werden, was von Anfang an zu unserer Grundidee gehörte, die erste kleine Außenstelle in einem Dorf ohne öffentliche Verkehrsanbindung etwa 30 km vom „Mutterhaus“ entfernt eröffnen. Weitere sollen folgen. Hier werden ehemalige Schüler aus Asha Vihar unter der Woche die med. Grundversorgung für das Dorf und sein Umland übernehmen. Schwierigere Fälle werden weiterhin in Asha Vihar betreut.
  • Die sechs im vergangenen Jahr im Rohbau fertiggestellten Angestelltenhäuser (family quarters) sind inzwischen bezogen und von blühenden Gärten umgeben.

Für das kommende Jahr stehen uns einige größere Investitionen ins Haus, die wir vor allem wegen der auch in diesem Jahr erfreulichen Spendenbereitschaft verwirklichen können:

  • Wir denken an die nächsten Angestelltenhäuser, von denen eines einschließlich Innenausbau 8000 € kosten wird. Aus bautechnischen Gründen müssen immer drei Einheiten zusammen errichtet werden.
  • Unser Jeep, der uns vor 16 Jahren vom deutschen Konsulat in Kalkutta gespendet wurde und uns seitdem wertvolle Dienste leistete, ist inzwischen in die Jahre gekommen und verbraucht eine Unmenge an Kraftstoff. Da sich zusätzlich Steuern und Versicherung ab dem 15. Jahr drastisch erhöhen, planen wir für rund 7000 € die Anschaffung eines geländegängigen Kleinbusses der Marke Tata. Wie schon der Jeep wird er in erster Linie dem Patiententransport dienen.

Unser Dankeschön geht an alle, die uns seit Jahren vertrauen und helfen Asha Vihar weiter zu entwickeln.

Bleiben Sie an unserer Seite!

Claudia Zechel

 

PS:
Nach dem neuen Spendenrecht können Sie nun statt 5% bis zu 20% Ihres Einkommens spenden. Spendenbescheinigungen versenden wir für Beträge über 200 Euro. Für Spenden bis einschließlich 200 Euro erkennen die Finanzämter seit dem 1.1.2007 Ihren Überweisungsbeleg mit dem Vermerk „Spende“ bzw. eine Kopie Ihres Kontoauszuges als Spendennachweis an. Sollten Sie eine Bescheinigung für einen kleineren Betrag wünschen, so vermerken Sie dies bitte auf Ihrer Überweisung oder setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Dafür brauchen wir unbedingt Ihre komplette Anschrift!

Johar gemeinnützige Gesellschaft für ganzheitliche medizinische Versorgung, Rehabilitation, Fürsorge und Entwicklung mbH
Geschäftsführung:

Claudia Zechel (Projektleiterin Asha Vihar)
 
Büro Deutschland:
Doris Ratz - Masurenweg 27 - 30900 Wedemark –
Tel. 05130 / 92 86 980, Fax 05130 / 92 86 976 - buero@johar.de

Auskünfte, Vorträge und Infomaterial
Doris Pazolt - Grünstadter Straße 88 - 67283 Obrigheim -
Tel. 0 63 59 / 68 12, Fax 96 11 41 - info@johar.de   

Auskünfte und Infomaterial
Martina Braun-Zweck - Sebastianstraße 12 - 92224 Amberg -
Tel. 0 96 21 / 97 01 01, Fax 97 01 02

Spendenkonten:
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IBAN: DE09 10080000 0787301300    SWIFT-BIC: DRES DE FF

Raiffeisen-Volksbank Delmenhorst Schierbrock e.G. -
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Stiftungskonto:
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BLZ 672 300 00 - Konto 2 938 259
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